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Die SEO-Trends für 2016
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Die SEO-Trends für 2016

Die SEO-Trends für 2016

Laptop Bildschirm, auf dem eine analytische Auswertung mit dem Trend von SEO-Maßnahmen dargestellt wird.

Nachdem 2015 aus SEO-Sicht mit dem Mobilegeddon-Update und dem Quality Update ein sehr spannendes Jahr war, geht es 2016 direkt so weiter. Kaum hat das neue Jahr begonnen, ist die SEO-Szene schon in Aufregung. Ein neues Google-Update – darauf deuten die starken Veränderungen in den Rankings Anfang Januar zumindest hin – sorgt für Spekulationen unter den Suchmaschinen-Experten. Abgesehen davon, werden uns weitere Neuerungen im Jahr 2016 erwarten! Zeit einen Blick auf die SEO Trends für das bevorstehende Jahr zu werfen.

 

  • Videocontent wird profitabler für B2C-Unternehmen

Heutzutage gilt geschriebener Content im Internet als der „Standard“, auch wenn die Mehrheit von uns darauf besteht, dass Abwechslung bei Inhaltstypen hilfreich ist. Trotzdem ist für viele Firmen geschriebener Content zunächst die Basis und andere Typen wie Infografiken, Bilder und Videos werden nur stiefmütterlich behandelt.

Die Etablierung von Apps und Kanälen wie Vine, Periscope, Snapchat und Co. haben jedoch dazu geführt, dass Nutzer immer mehr visuellen Content erwarten. Visueller Content ist in vielerlei Hinsicht effektiver als geschriebener Content. Wie bereits im Artikel über die Online Marketing Trends 2016 beschrieben, erzielen Videos höhere Reichweiten und involvieren die Nutzer stärker. Interaktiver Content wird immer beliebter und ist zudem ein einfaches Mittel, um die Aufenthaltsdauer der Besucher auf der eigenen Website zu erhöhen.

Dieser Trend ist auch an Google nicht vorbeigegangen, der Suchmaschinengigant experimentiert mittlerweile mit Videowerbung in Suchergebnissen. B2C-Firmen können sich darauf einstellen bald abgehängt zu werden, wenn sie nicht ebenfalls Video Content Marketing betreiben.

 

  • Die Optimierung für mobile Geräte ist unvermeidlich

In den letzten Jahren wurden die meisten Google-Suchen über den Desktop-PC durchgeführt, während die Suchen über mobile Geräte konstant angestiegen sind. 2015 war es dann soweit: die Suchen über mobile Geräte haben erstmals die Desktop-Suchen übertroffen. Die Prognosen für 2016 sagen ebenfalls voraus, dass Suchanfragen über mobile Endgeräte die Nase vor den Anfragen durch Desktop-PCs und Laptops haben werden.

Nach dem „Mobilegeddon“ in 2015 folgt nun also konsequent der nächste Schritt zur mobilen Ansicht als Maß aller Dinge. Mit der Änderung von Google zum „local three-pack“, also der Reduzierung der direkt sichtbaren lokalen Suchergebnisse von 7 auf 3 Einträge und der damit einhergehenden optimierten Usability für mobile Nutzer, zeigt das Unternehmen klar seine Tendenz.

Vor ein paar Jahren noch undenkbar, verliert die traditionelle Desktop-Version einer Website an Bedeutung und wird in Zukunft nicht mehr zwingend notwendig sein. Die Optimierung der mobilen Ansicht jedoch umso mehr. Page Speed, Usability und auf mobile Geräte optimiertes Design werden daher umso wichtiger und sollten auf keinen Fall vernachlässigt werden.

 

  • Die Suchanfragen werden sich durch Spracherkennung erheblich verändern

Die Spracherkennung, die bereits jetzt unter anderem durch Siri, Cortana oder Google Now zur Verfügung steht, wird die Art wie wir nach Dingen suchen, verändern. Der aktuelle Trend nach W-Fragen wird sich enorm verstärken. Die Suchanfragen werden länger, daher sind hierbei auch Longtail-Keywords bei der Suchmaschinenoptimierung sehr nützlich.

Das liegt ganz einfach daran, dass sich die Suchbegriffe in geschriebenen Suchanfragen deutlich von den Begriffen, die in der Sprachsuche genutzt werden, unterscheiden. Komplette Frage-Sätze, die mit „Wer, Wie, Was, Wann und Wo“ beginnen, sind im Sprachgebrauch schneller formuliert und nicht so zeitaufwendig wie beim Schreiben.
Websites, die eher einen umgangssprachlichen Stil in ihrem Content nutzen, können möglicherweise von dieser Entwicklung profitieren.

 

  • Social Content wird stärker indiziert

Bereits heute schon stößt man beim Suchen von Neuigkeiten auf Facebook-Posts oder Tweets in den mobilen Suchergebnissen. Im Jahr 2016 soll dies weiter ausgebaut werden, indem Suchmaschinen Social Media Plattformen stärker indizieren und diese somit häufiger in den Suchergebnissen auftauchen.

Die Grenze zwischen Web und Social Media verschwimmt aus SEO-Sicht. In den Suchergebnissen erhalten Social Posts und eigenständige Websites dann mindestens die gleiche Beachtung. Wer also bisher nicht aktiv war in den sozialen Medien, der hat nun Grund genug damit zu beginnen.

 

  • Deep Links zu Apps gewinnen an Bedeutung

Google indexiert Apps bereits eine ganze Weile. Im Zuge der Fokusierung auf mobile Nutzer, erwartet Google eine Zukunft, in der Apps traditionelle Websites in Popularität und Funktionalität überholen können.

Daher werden in diesem Jahr Deep Links zu Apps an Bedeutung gewinnen. Deep Links sind Verlinkungen auf eine spezifische interne Seite, beispielsweise eine Produktseite oder ein Blogartikel. Ein solcher Link auf eine App kann den Nutzer also vom Web auf einen bestimmten Bereich in der mobilen Applikation leiten.

In Folge dessen wird auch die Erstellung und Optimierung von Apps wichtiger. Für mittlere bis große Unternehmen, die schon länger mit dem Gedanken spielen, wäre dies der Anstoß die Idee in die Tat umzusetzen.

 

  • Local SEO wird immer wichtiger

Die lokale Suche wird weiter vorangetrieben. Dank tragbaren Geräten wie z.B. der Apple Watch und der höheren Komplexität der lokalen Indexierung von Google, wird es zu spezifischeren Suchanfragen kommen. Die lokalen Suchergebnisse liefern dann nicht mehr nur gesuchte Firmen auf Städte- oder Regionsebene, sondern berücksichtigen noch präziser den jeweiligen Standpunkt des Nutzers. Vielleicht also die Straßenecke oder die direkte Nachbarschaft, in der man sich befindet.

Das heißt jedoch auch, dass die Konkurrenz in der lokalen Suchmaschinenoptimierung immer größer wird. Wie bereits beschrieben, hat Google mit der Begrenzung der direkt sichtbaren lokalen Suchergebnisse natürlich auch einen größeren Wettkampf um die vorderen Plätze ausgelöst. Es wird also Zeit Ihre Suchmaschinenoptimierung auch lokal auszurichten.

 

Wie man sieht, sind das ziemlich bedeutende Entwicklungen, die dieses Jahr auf uns zukommen. 2016 könnte das Jahr werden, in dem sich SEO beträchtlich verändert oder diesen Prozess der Veränderung zumindest einleitet. Die SEO Trends werden darüber bestimmen, wie wir in Zukunft unsere Websites erstellen, den Content gestalten und wie wir diese am besten für den Nutzer optimieren.

 

Jennifer Karg

Jennifer ist Online-Marketing Spezialistin mit dem Schwerpunkt Suchmaschinen-Optimierung in der Webagentur Awantego.
Sie schreibt außerdem im Blog der Content-Agentur Text-Center.com.
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