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Technische SEO für Dummies: Teil 1
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Technische SEO für Dummies: Teil 1

Technische SEO für Dummies: Teil 1

Technische SEO für Dummies: Teil 1

Technische SEO für Dummies: Teil 1
Es ist nicht ganz klar woran das liegt, aber sobald das Wort „technisch“ fällt, fühlen sich die meisten Menschen eingeschüchtert. In Bezug auf SEO deutet das vorangestellte „technisch“ lediglich, dass es um SEO geht, die abseits der Inhalte stattfindet. Genau genommen heißt dass, das die technische SEO ein Fundament bietet damit Ihre Inhalte möglichst gut für die gewählten Keywords und Keywordphrasen ranken.

Search Engine Optimization gliedert sich damit in die folgenden Bereiche:

Technisch
Dieser Aspekt der SEO beschäftigt sich damit, wie gut der Google Crawler Ihre Seiten scannen und indexieren kann.

Off-Page
Bei diesem Aspekt der SEO geht es vor allem um Links, die von anderen Websites auf die eigene führen. Links von Seiten die eine gewisse Autorität inne haben oder relevant sind zählen als eine „Stimme des Vertrauens“, die dazu führt dass Suchmaschinen größeres Vertrauen in Ihre Seite haben.

On-Page
Dieser Aspekt der SEO beschäftigt sich vor allem mit den Inhalten einer Seite und wie gut die Optimierungen für einzelne Keywords sind. Außerdem wird bewertet, wie nutzerfreundlich die Seite ist.

Genau wie bei der On-Page-SEO haben sich auch die Bewertungskriterien für die technische SEO im Laufe der Zeit verändert, weil Suchmaschinen immer weiter entwickelt wurden.

Auch wenn es nicht viel gibt was Sie tun können, um eine Suchmaschine von technischen Standpunkt aus zu übertrumpfen, gibt es einige Faktoren die Sie heutzutage beachten müssen, wenn Sie das Ranking Ihrer eigenen Seite oder der Ihrer Kunden verbessern wollen.

Wir geben Ihnen zunächst eine Übersicht über die wichtigsten Fakten zur technischen SEO aus der Perspektive eines Anfängers und einige spezifische Taktiken und nächste Schritte um die häufigsten Probleme zu lösen.

Um schnell Rankings zu erreichen brauchen Sie eine schnelle Seite

Sanduhr

Sandkorn für Sandkorn gehen Ihnen Besucher der Seite verloren, die nicht warten wollen.

Es ist eigentlich nichts Neues mehr: Wenn Ihre Website langsam lädt, verlässt ein Großteil der Besucher sie schnell wieder.

Was Sie aus Sicht der SEO wissen müssen ist, dass eine langsame Website Ihnen auf zweierlei Weise schadet:

Erstens ist die Geschwindigkeit der Seite einer der Faktoren, die Google bei dem Ranking mit einbezieht. Die Anpassung des Algorithmus wurde zum ersten Mal 2010 angekündigt und hat zu dem damaligen Zeitpunkt eine kleine Anzahl an Rankings getroffen. Heutzutage wissen wir, dass die „time to first byte“ – TTFB (die Zeit, die der Browser braucht um das erste Byte von den Daten Ihrer Seite zu laden) stark mit den Rankings korreliert.

Wenn das alles wäre, würden wir uns nur noch darauf konzentrieren die TTFB zu optimieren, aber es gibt noch mehr. Wir wissen auch, dass 40% der User die Website verlassen wenn sie länger als 3 Sekunden zum Laden braucht und 47% der befragten User erwarten, dass eine Seite innerhalb von 2 Sekunden vollständig geladen hat.

Google bewertet vielleicht nicht die Gesamtzeit die eine Seite zum Laden benötigt, aber die Nutzer tun das. Auch wenn Ihre TTFB gut ist, braucht die Seite eventuell 5 Sekunden bis sie vollständig geladen hat und bis dahin werden viele Nutzer die Seite bereits wieder verlassen haben. Das Schlimmste daran ist, dass sie den „Zurück“-Button des Browser verwenden werden und einem anderen Link aus den Suchergebnissen folgen werden. Wenn das zu oft passiert sinkt Ihr Ranking zu Gunsten eines konkurrierenden Suchergebnisses, das nicht dieselben Probleme hat.

Nicht alle Probleme mit der Geschwindigkeit einer Website sind gleich wichtig: Während es hunderte Faktoren gibt, die die Geschwindigkeit einer Seite beeinflussen, gibt es einige die sehr viel häufiger vorkommen als andere.

Laut einer Analyse aus  dem vergangenen Jahr sind es vier Punkte, die Websites in punkto Geschwindigkeit häufig das Genick brechen:

  1. Nicht optimierte Bilder
  2. Content der ohne http-Kompression übertragen wird
  3. Zu viele Bildanfragen über CSS (Es werden keine Sprites benutzt)
  4. Keine Informationen aus dem Cache

Besonders wenn Sie WordPress benutzen, lohnt es sich auf Ihren Seiten die folgenden Punkte kritisch zu prüfen:

  • Werden zu viele Plugins benutzt?
  • Wird für statische Daten ein CDN (Content Delivery Network) genutzt?
  • Ist Ihr Webhost zu langsam?

Aber mutmaßen Sie nicht was die Geschwindigkeitsprobleme Ihrer Seite angeht, sondern analysieren Sie sie. Es gibt einige großartige Tools um diese Analyse durchzuführen, eines der besten ist das PageSpeed Insight Tool von Google.

Wenn Sie wissen wo genau die Probleme Ihrer Website sind, können Sie sich daran machen diese zu beheben. Wir können in dieser kleinen Einführung nicht alle Bereiche abdecken, geben Ihnen aber eine Anleitung für die wichtigsten Punkte.

Fangen Sie bei den Bildern an: Wenn Sie sonst nichts verändern wollen, komprimieren Sie die Bilder. Die meisten Bilder verfügen über unnötige Metadaten, die gelöscht werden können ohne das Bild negativ zu beeinflussen.

Benutzen Sie ein Tool wie Caesium um die Bilder vor dem Upload zu komprimieren oder ein Plugin wie WP Smush, das alle Bilder die in der WordPress-Mediathek hochgeladen werden automatisch komprimiert.

Zusätzlich wählen Sie das Dateiformat für Bilder sorgfältig aus. Bilder mit .jpeg-Endung sind normalerweise kleiner wenn sie komprimiert sind, aber bieten keine so gute Qualität wie .png-Bilder. Wenn möglich benutzen Sie Vektorgrafiken (SVG ist hier das beliebteste Format), diese können ohne Qualitätsverlust auf eine beliebige Größe skaliert werden.

Wie sehen mobile Nutzer Ihre Website?

mobiler Nutzer

Sieht die Seite auf dem Smartphone auch gut aus?

Bei den größten Änderungen in der technischen SEO ging es darum, wie benutzerfreundlich Seiten auf mobilen Endgeräten sind. Am 21. April 2015 hat Google das „mobilegeddon“-Update herausgebracht. Auch wenn ein großer Hype um das Update entstanden ist, hatte es zunächst keinen allzu großen Einfluss auf die Rankings.

Aber tun Sie es deswegen nicht als unwichtig ab: Google hat eine klare Meinung zu der Wichtigkeit von Content, der für mobile Geräte optimiert ist. Und „mobilegeddon“ ist nur das erste aus einer ganzen Reihe von Updates, sehen Sie es als eine Art Warnschuss an.

Die gute Neuigkeit ist, dass selbst wenn Ihre Seite im Ranking gesunken ist das schlechte Ranking nicht permanent ist. Ihr Ranking wird sich wieder verbessern sobald Sie die Probleme lösen. Laut Google werden die Seiten neu indexiert und gerankt, sobald sie für mobile Endgeräte optimiert sind.

Testen Sie, wie gut Ihre Seite für kleine Bildschirme optimiert ist: Googles Test auf Optimierung für Mobilgeräte ist das einzige Tool, das Sie dafür brauchen. Geben Sie die entsprechende URL ein und das Tool sagt Ihnen, ob Verbesserungsbedarf besteht.

Idealerweise hat Ihre Website bei diesem Aspekt keine Probleme, aber falls einige Fehlermeldungen auftauchen sind Sie nicht allein. Die meisten Seiten sind nicht optimal auf mobile Endgeräte ausgerichtet. Nichtsdestotrotz sollten Sie sich möglichst schnell an die Optimierung machen.

Für die meisten Websites – insbesondere die, die auf WordPress basieren – ist ein responsives Design die beste Option. Bei einem responsiven Design setzen Sie keine feste Größe für die Elemente auf einer Seite, sondern Prozentangaben. Damit hat beispielsweise ein Kontaktformular auf dem Bildschirm des Nutzers immer eine Breite von 30% anstatt 400 Pixel. Eine andere, deutlich aufwendigere, Möglichkeit ist es, eine Seite extra für mobile Geräte zu erstellen und Mobilnutzer auf die für mobile Geräte optimierte Seite umzuleiten.

Weitere Tipps wie Sie die technische SEO für Ihre Seite verbessern können erfahren Sie nächste Woche in Teil 2 unserer Artikelserie „technische SEO für Dummies“!

Marlene Wenke

Marlene ist Online-Marketing Spezialistin in der Webagentur Awantego.
Sie schreibt außerdem über Webdesign & Gestaltung. Im Blog der Content-Agentur Text-Center.com schreibt Sie außerdem über automatisierte Text-Erstellung.
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